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Stellenanzeigen-Check

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Wie liest sich deine Stellenanzeige für Bewerber?

Füg den Text ein. Der Check liest ihn wie jemand, der abends auf dem Handy nach einem neuen Job schaut: Was verdiene ich? Wen kann ich anrufen? Wie schnell bin ich beworben? Du bekommst die drei Dinge, die du zuerst ändern solltest.

  • 1 Min.Text rein, Ergebnis raus.
  • 12Fragen aus Bewerbersicht, einzeln erklärt.
  • 0 €Ohne Anmeldung, ohne Übertragung.
Branche (optional, für typische Bewerberfragen)

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Was der Check prüft

Zwölf Fragen, die sich Bewerber stellen – meistens ohne sie je zu stellen.

  1. 01Gehalt„Was verdiene ich?“Eine Spanne oder ein Stundenlohn beantwortet die erste Frage, bevor sie gestellt wird. „Attraktive Vergütung“ beantwortet nichts.
  2. 02Bewerbung am Handy„Wie schnell bin ich beworben?“Anruf, WhatsApp oder ein kurzes Formular schafft man in der Pause. Anschreiben, Zeugnisse und Gehaltsvorstellung nicht.
  3. 03Ansprechperson„Wen kann ich anrufen?“Ein Name und eine Nummer machen aus der Anzeige einen Menschen, den man etwas fragen kann.
  4. 04Arbeitszeit„Wann arbeite ich?“Stunden, Tage, Schichten. „Vollzeit“ allein lässt die wichtigste Frage offen.
  5. 05Einsatzort„Wo arbeite ich?“Ort, Umkreis, Montage oder nicht. Der Arbeitsweg entscheidet oft mit.
  6. 06Vorteile„Was habe ich davon?“Drei echte Dinge mit Zahl statt zehn Schlagworte.
  7. 07Floskeln„Klingt das wie jede andere Anzeige?“Dynamisches Team, flache Hierarchien, spannende Aufgaben: steht überall, sagt nichts.
  8. 08Neutral ausgeschrieben„Fühle ich mich gemeint?“(m/w/d) oder eine neutrale Bezeichnung, keine Hinweise aufs Alter oder die Herkunft.
  9. 09Ansprache„Werde ich angesprochen?“Du oder Sie – Hauptsache durchgehend.
  10. 10Länge„Lese ich das bis zum Ende?“Kurze Sätze, das Wichtigste nach oben. Auf dem Handy wird lang schnell zu lang.
  11. 11Der erste Satz„Geht es um mich?“Firmengeschichte kann ans Ende. Vorne steht, was Bewerber interessiert.
  12. 12Wie es weitergeht„Wann höre ich von euch?“Ein Satz zum Ablauf nimmt die Unsicherheit nach dem Absenden.

Was der Check nicht kann

Er erkennt Muster. Er versteht keinen Betrieb.

Der Check sieht, ob eine Zahl beim Gehalt steht, ob ein Name und eine Nummer drin sind und welche Floskeln vorkommen. Ob die Aufgaben stimmen, ob das Gehalt in eurer Gegend reicht und ob die Anzeige dort steht, wo eure Leute suchen, sieht er nicht.

Die Regeln sind Faustregeln aus der Praxis, keine Rechtsprüfung. Wenn du wissen willst, was ich an deiner Anzeige ändern würde: Schick sie mir, du bekommst ein kurzes Video.

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber zu Stellenanzeigen fragen.

Muss das Gehalt in die Anzeige?

Noch ist es in Deutschland keine allgemeine Pflicht. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie verlangt aber, dass Bewerber das Einstiegsgehalt oder eine Spanne vor dem Vorstellungsgespräch erfahren. Das deutsche Gesetz dazu steht noch aus (Stand Oktober 2026). Wer die Zahl jetzt schon nennt, spart sich Gespräche, die am Geld scheitern.

Du oder Sie?

Was zu euch passt. Wichtig ist nur, dass es in der ganzen Anzeige gleich bleibt.

Warum ist „junges Team“ ein Problem?

Weil es ältere Bewerber ausschließen kann. Das Bundesarbeitsgericht hat „junges, dynamisches Team“ als Indiz für Altersdiskriminierung gewertet (8 AZR 406/14). Beschreib lieber, wie ihr arbeitet.

Wird mein Text gespeichert?

Nein. Die Prüfung läuft in deinem Browser, der Text wird nicht übertragen. Ich zähle nur anonym und ohne Cookies, dass das Tool benutzt wurde.

Kann ich eine Anzeige von einer Jobbörse prüfen?

Ja. Kopier den Text aus der Anzeige und füg ihn hier ein. Bei PDFs: Text markieren, kopieren, einfügen.

Ist das eine Rechtsprüfung?

Nein. Der Check erkennt Muster und weist auf typische Stolperstellen hin. Ob eine Anzeige rechtlich sauber ist, beurteilt im Zweifel jemand, der sich mit Arbeitsrecht auskennt.

Die Anzeige ist gut, trotzdem kommt nichts?

Dann liegt es meistens nicht am Text, sondern daran, wo und wie die Anzeige läuft – und was Bewerber finden, wenn sie euch googeln. Darum geht es auf der Seite „Mehr Bewerbungen“.

Justus Kornath
  1. 1Einordnen
  2. 2Kurz-Check
  3. 3Gespräch

Drei Fragen. Dann sage ich dir, was ich zuerst prüfen würde.

Kein Formular, keine E-Mail. Du bekommst zuerst etwas – meine Einschätzung.