Werkzeug
Social Ads
Werbung bei Leuten, die nicht suchen – aber passen.
- Zeit bis Ergebnis
- Erste Reaktionen in Tagen. Ergebnis nach zwei bis vier Wochen beurteilbar.
- Passt zusammen mit
- Recruitingvideo · Karriereseite · Tracking & Auswertung · Reels & Kurzvideo
- Stand
- · Von Justus Kornath, Kiel
Was ist das?
Bezahlte Anzeigen auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder YouTube. Anders als bei Google sucht niemand nach euch – ihr unterbrecht. Dafür erreicht ihr genau die Leute, die zu euch passen: nach Region, Alter, Beruf, Interessen.
Wirkt selten allein
Ein Problem führt zu mehreren Werkzeugen, ein Werkzeug löst mehrere Probleme. Darum plane ich Kombinationen, keine Einzelmaßnahmen.
Wann sinnvoll
- Recruiting – die meisten guten Fachkräfte suchen nicht aktiv.
- Ihr habt etwas zu zeigen: ein Video, ein Produkt, echte Menschen.
- Regionale Bekanntheit aufbauen, bevor jemand sucht.
- Testen mit kleinem Budget, bevor groß investiert wird.
Wann die falsche Wahl
- Komplexe B2B-Leistungen mit langem Entscheidungsweg – da hilft eine Anzeige selten allein.
- Ohne Inhalt. Eine Anzeige mit Logo und „Wir stellen ein“ geht unter.
- Wenn die Landingpage oder Karriereseite nicht trägt.
Voraussetzungen
- 01Ein Motiv, das in zwei Sekunden Aufmerksamkeit holt – meist Video.
- 02Eine Zielseite, die den Gedanken fortsetzt.
- 03Tracking der Anfragen oder Bewerbungen.
- 04Testbudget: Oft reichen einige hundert Euro, um zu sehen, ob es trägt.
Was danach gemessen wird
- 01Kosten pro Bewerbung oder Anfrage.
- 02Abbruchrate auf der Zielseite.
- 03Welches Motiv funktioniert – und warum.
Video
Wie aus 500 Euro Budget 15 Bewerbungen wurden
So funktioniert es
Social Ads in vier Schritten – so setze ich es ein.
- 01
Zielgruppe eingrenzen
Region, Alter, Interessen oder Beruf. Lieber zu eng als zu breit.
- 02
Motiv produzieren
Ein kurzes Video, echte Leute. Die ersten zwei Sekunden entscheiden.
- 03
Zielseite anpassen
Die Seite setzt den Gedanken der Anzeige fort. Bewerbung oder Anfrage in drei Schritten.
- 04
Zwei Varianten testen
Zwei Motive, kleines Budget, zwei Wochen. Das bessere bekommt mehr.
Kosten & Aufwand
Was es kostet – und was ihr selbst machen könnt.
- Budget
- Test: 300 bis 500 €. Laufend regional: 500 bis 1.500 € im Monat. Geht direkt an Meta, LinkedIn oder Google.
- Zeitaufwand
- Produktion ein Drehtag. Einrichtung ein Tag. Pflege eine Stunde pro Woche.
- Selbst machen oder machen lassen?
- Produktion und Einrichtung durch mich. Das Ablesen der Zahlen zeige ich euch.
Beispiele
So sieht das in echten Betrieben aus.
Typische Konstellationen aus der Praxis – anonymisiert, keine Kundenreferenzen.
Produktionsbetrieb sucht Vertrieb
Anzeige nur an Menschen mit Vertriebshintergrund im Umkreis. 500 € Budget, 15 Bewerbungen.
Pflegedienst
Zwei Mitarbeiterinnen erzählen 40 Sekunden, warum sie geblieben sind. Ausgespielt an Pflegekräfte in der Region.
Typische Fehler
Was ich bei Social Ads am häufigsten sehe.
- Logo, Slogan, „Wir stellen ein“ – das scrollt jeder weg.
- Auf die Startseite verlinken statt auf die Karriereseite.
- Nach drei Tagen das Budget verdoppeln, weil es „gut läuft“.
- Eine Anzeige für alle – Azubi und Meister brauchen andere Worte.
Häufige Fragen
Was Geschäftsführer mich zu Social Ads fragen.
Instagram, Facebook oder LinkedIn?
Handwerk, Pflege, Produktion: Instagram und Facebook. Büroberufe und B2B: LinkedIn – teurer, aber präziser.
Brauche ich viele Follower?
Nein. Bezahlte Reichweite ist unabhängig vom Account. Fünf echte Beiträge auf dem Profil reichen, damit niemand ins Leere klickt.
Wie schnell sehe ich etwas?
Erste Bewerbungen oft in der ersten Woche. Beurteilen nach zwei bis vier.
Was ist mit Datenschutz?
Tracking datenschutzkonform, Einwilligung vorausgesetzt. Das richte ich mit ein.
Begriffe, kurz erklärt
- CPM
- Kosten pro tausend Einblendungen.
- Hook
- Die ersten zwei Sekunden eines Videos.
- Retargeting
- Anzeigen an Leute, die schon auf eurer Seite waren.
