Werkzeug
Google Ads
Werbung bei Leuten, die gerade suchen.
- Zeit bis Ergebnis
- Erste Daten nach zwei Wochen. Ein belastbares Urteil nach sechs bis acht Wochen.
- Passt zusammen mit
- Website & Landingpages · Tracking & Auswertung · SEO · Google Unternehmensprofil
- Stand
- · Von Justus Kornath, Kiel
Was ist das?
Anzeigen, die erscheinen, wenn jemand bei Google nach etwas sucht. Ihr zahlt pro Klick. Der große Vorteil: Die Person hat bereits ein Bedürfnis. Der große Nachteil: Wenn niemand sucht, gibt es nichts zu gewinnen.
Wirkt selten allein
Ein Problem führt zu mehreren Werkzeugen, ein Werkzeug löst mehrere Probleme. Darum plane ich Kombinationen, keine Einzelmaßnahmen.
Wann sinnvoll
- Nach eurer Leistung wird aktiv gesucht („Dachdecker Kiel“, „Steuerberater Lübeck“).
- Ihr braucht Anfragen in Wochen, nicht Monaten.
- Eine Anfrage ist euch messbar etwas wert – ihr kennt euren Auftragswert.
- Die Website oder Landingpage kann Anfragen auch annehmen.
Wann die falsche Wahl
- Niemand sucht nach dem, was ihr anbietet – weil es neu oder erklärungsbedürftig ist.
- Eure Website überzeugt nicht. Dann kauft ihr teure Besucher, die wieder gehen.
- Recruiting in Berufen, in denen niemand aktiv Stellen googelt.
- Ohne Tracking. Dann weiß nach drei Monaten niemand, ob es etwas gebracht hat.
Voraussetzungen
- 01Eine Seite, auf der die Anzeige landet und die zum Suchbegriff passt.
- 02Conversion-Tracking: Anfragen, Anrufe, Formulare werden gezählt.
- 03Ein Testbudget, das groß genug ist, um etwas zu lernen – meist einige hundert Euro im Monat.
- 04Jemand, der Anfragen schnell beantwortet.
Was danach gemessen wird
- 01Kosten pro Anfrage – nicht Klicks, nicht Impressionen.
- 02Qualität: Wie viele Anfragen wurden Aufträge?
- 03Suchbegriffe, die Geld kosten, aber nichts bringen – wöchentlich ausschließen.
Video
Wann Google Ads sinnvoll sind – und wann ihr euch das Geld sparen könnt
Transkript: ⟨wird mit dem Video ergänzt⟩. Der Inhalt des Videos steht zusätzlich strukturiert auf dieser Seite – für Leser, Suchmaschinen und KI-Systeme.
So funktioniert es
Google Ads in vier Schritten – so setze ich es ein.
- 01
Suchbegriffe sammeln
Welche Wörter tippt ein Kunde ein, kurz bevor er anruft? Zehn bis zwanzig reichen. Kundensprache, keine Fachbegriffe.
- 02
Zielseite bauen
Jede Anzeigengruppe bekommt eine Seite, die genau diese Suche beantwortet. Telefonnummer oben, Formular kurz.
- 03
Tracking einrichten
Anrufe, Formulare, Terminbuchungen zählen. Ohne das keine Kampagne – sonst weiß nach drei Monaten niemand, ob es etwas gebracht hat.
- 04
Klein starten, wöchentlich ausschließen
Kleines Budget, Suchbegriffe prüfen, Unpassendes ausschließen. Nach sechs Wochen entscheiden.
Kosten & Aufwand
Was es kostet – und was ihr selbst machen könnt.
- Budget
- Typisch 300 bis 1.500 € Klickbudget im Monat, regional. Geht direkt an Google, nicht an mich.
- Zeitaufwand
- Einrichtung ein bis zwei Tage. Pflege: eine Stunde pro Woche.
- Selbst machen oder machen lassen?
- Einrichten lassen. Die Pflege kann im Haus bleiben – wenn jemand wöchentlich reinschaut.
Beispiele
So sieht das in echten Betrieben aus.
Typische Konstellationen aus der Praxis – anonymisiert, keine Kundenreferenzen.
Handwerksbetrieb, Kiel
„Dachsanierung Kiel“ – 20 Suchbegriffe, eine Seite pro Leistung, Anruf-Tracking. Ziel: Kosten pro Anfrage unter dem Wert eines Erstgesprächs.
Steuerkanzlei
Nur Suchbegriffe mit Wechselabsicht („Steuerberater wechseln“), nicht „Steuererklärung Frist“. Weniger Klicks, bessere Anfragen.
Typische Fehler
Was ich bei Google Ads am häufigsten sehe.
- Auf den eigenen Firmennamen bieten, obwohl niemand sonst darauf bietet.
- Alle Klicks auf die Startseite schicken.
- Automatische Empfehlungen von Google ungeprüft übernehmen.
- Nach zwei Wochen abbrechen, bevor Daten da sind.
Häufige Fragen
Was Geschäftsführer mich zu Google Ads fragen.
Was kostet ein Klick?
Regional im Handwerk oft 1 bis 4 €, bei Rechts- und Finanzthemen auch 10 € und mehr. Entscheidend ist nicht der Klick, sondern die Anfrage: Wie viele Klicks braucht es für eine?
Google Ads oder SEO?
Ads, wenn es schnell gehen muss oder getestet werden soll. SEO, wenn ihr in Jahren plant. Meistens: erst Ads zum Lernen, dann SEO zum Halten.
Lohnt sich das mit 300 € im Monat?
Regional ja, wenn die Suchbegriffe eng sind. Überregional eher nicht.
Wem gehört das Konto?
Euch. Ich arbeite als Verwalter darin. Wenn wir aufhören, bleibt alles bei euch.
Begriffe, kurz erklärt
- CPC
- Kosten pro Klick.
- Conversion
- Eine gezählte Anfrage, ein Anruf, eine Buchung.
- Qualitätsfaktor
- Googles Note für Anzeige und Zielseite. Je besser, desto günstiger der Klick.
