Kampagnen
Ein Ziel, ein Zeitraum und alle Mittel, die dorthin führen. Statt jede Woche irgendein Post.
- Zeit bis zum Ergebnis
- Planung zwei bis vier Wochen vor dem Start.
Stand · Von Justus Kornath, Kiel

Worum es geht
Kampagnen, kurz erklärt.
Auf einen Blick
- Leistung
- Marketingkampagnen. Ein Ziel, ein Zeitraum und alle Mittel, die dorthin führen. Statt jede Woche irgendein Post.
- Für wen
- Inhabergeführte Unternehmen in Kiel, Schleswig-Holstein und Hamburg, die keine eigene Marketingabteilung haben.
- Von wem
- Justus Kornath, Marketing-Freelancer aus Kiel. Planung, Umsetzung und Auswertung aus einer Hand, keine Agentur.
- Zeit bis zum Ergebnis
- Planung zwei bis vier Wochen vor dem Start.
- Einstieg
- Erstgespräch: 20 Minuten, kostenlos und unverbindlich.
Eine Kampagne ist ein Vorhaben mit Ziel, Zeitraum und Budget: die Weihnachtsaktion, der Sommer, in dem drei Azubis gefunden werden sollen, das Firmenjubiläum, die neue Leistung. Erst steht das Ziel fest, in Zahlen und mit Datum. Dann suche ich die Mittel aus, die es erreichen: Video, Anzeigen, Print, Brief, Event, Pressemitteilung. Social Media ohne Ziel ist keine Kampagne, sondern Beschäftigung. Wann Leute nach eurem Thema suchen, zeigt Google Trends. Daran lässt sich der Zeitpunkt ausrichten.
So setze ich es im Plan ein
Kampagnen sind bei mir der Normalfall, nicht die Ausnahme. Im Jahresplan stehen drei bis vier Anlässe mit Ziel, dazwischen die laufende Pflege. Das ist der Unterschied zu einer Marketing-Stelle, die vor allem koordiniert. Ich setze das Ziel und arbeite mit allem darauf hin, was ich kann: Video, Text, Gestaltung, Anzeigen, Print, Events.
Wirkt zusammen mit
Wann es passt
Wann sich das lohnt und wann nicht.
Sinnvoll, wenn
- Es gibt einen Anlass: Weihnachten, Sommer, Jubiläum, Eröffnung, neue Leistung.
- Ihr wollt in einem festen Zeitraum ein messbares Ergebnis: Anfragen, Bewerbungen, Anmeldungen, Besucher.
- Social Media läuft, bringt aber nichts. Es fehlt das Ziel dahinter.
- Mehrere Kanäle sollen dasselbe sagen, statt nebeneinander herzulaufen.
Eher nicht, wenn
- Wenn das Grundlegende fehlt: eine Website, die niemand versteht, kein sichtbarer Kontaktweg. Dann zuerst das.
- Wenn niemand die Anfragen annehmen kann, die eine Kampagne bringt. Kapazität vorher klären.
Was dafür da sein muss und was danach gemessen wird
Voraussetzungen
- 01Ein Ziel mit Zahl und Datum: Wie viele, bis wann?
- 02Ein Angebot, das zum Anlass passt, nicht nur ein Gruß.
- 03Ein Budget für Produktion und, wenn nötig, Anzeigen.
- 04Jemand bei euch, der Anfragen schnell beantwortet.
Was danach gemessen wird
- 01Das Kampagnenziel: Anfragen, Bewerbungen, Anmeldungen oder Umsatz im Zeitraum.
- 02Kosten pro Ergebnis, gegen den Wert eines Auftrags gerechnet.
- 03Welcher Kanal was gebracht hat, für die nächste Kampagne.

So arbeite ich
Ich plane, und dann mache ich es selbst.
Auf dem Foto: Messefilm inkl. Veröffentlichung unter 2 Stunden.
Mehr über mich →So gehe ich vor
So setze ich Kampagnen ein, Schritt für Schritt.
- 01
Ziel festlegen
Was soll bis wann passieren, in Zahlen? Anfragen, Bewerbungen, Anmeldungen, Umsatz. Ohne Zahl keine Kampagne.
- 02
Botschaft und Angebot
Ein Satz, der zum Anlass passt, und ein Angebot, das man annehmen kann. Weihnachten ist kein Angebot, ein Termin vor dem Fest schon.
- 03
Mittel auswählen
Video, Anzeigen, Print, Brief, Event, Pressemitteilung. Nur, was die Zielgruppe wirklich erreicht. Lieber drei Kanäle richtig als sieben halb.
- 04
Umsetzen, messen, nachsteuern
Produktion, Start, wöchentlicher Blick auf die Zahlen. Was trägt, bekommt mehr Budget. Am Ende die Bilanz für die nächste Kampagne.
Aufwand und Kosten
- Budget
- Produktion und Anzeigen je nach Kampagne. Anzeigenbudget geht direkt an die Plattform, Druck an die Druckerei.
- Zeitaufwand
- Planung ein bis zwei Tage, Umsetzung je nach Mitteln. Von euch: ein Termin zum Ziel, Freigaben, schnelle Antworten auf Anfragen.
- Selbst machen oder machen lassen?
- Planung, Text, Video, Gestaltung, Anzeigen und Auswertung durch mich. Was im Laden oder am Telefon passiert, liegt bei euch, ich bereite es vor.
Beispiele
So sieht das in echten Betrieben aus.
Typische Fälle aus der Praxis. Anonymisiert, keine Kundenreferenzen.
Weihnachten im Handwerk
Statt Weihnachtsgruß: Termine für die Wartung vor dem Winter, angekündigt per Brief an Bestandskunden und mit Anzeigen im Umkreis. Ziel: ein voller Januar.
Firmenjubiläum
Fünfzig Jahre als Anlass für einen Tag der offenen Tür, ein kurzes Video mit den Mitarbeitenden und eine Pressemitteilung an die Lokalzeitung.
Sommer-Recruiting
Ausbildungsplätze ab August: Reels aus dem Betrieb, Anzeigen an Schüler und Eltern, ein Aktionstag. Gezählt wird, wie viele Bewerbungen bis Juni da sind.
Häufige Fragen
Was Geschäftsführer mich zu Kampagnen fragen.
Was ist der Unterschied zwischen Kampagne und Social Media?
Social Media ist ein Kanal. Eine Kampagne ist ein Ziel mit Zeitraum und nutzt dafür die Kanäle, die passen. Manchmal ist Social Media dabei, manchmal nicht.
Wie viele Kampagnen im Jahr sind sinnvoll?
Für die meisten Betriebe drei bis vier, entlang der Anlässe, die es bei euch wirklich gibt. Dazwischen die laufende Pflege.
Was kostet eine Kampagne?
Das hängt von den Mitteln ab. Planung und Steuerung sind in Partnerschaft und Marketingleitung enthalten, Produktion und Anzeigenbudget kommen nach Umfang dazu. Als einzelnes Projekt gibt es einen Festpreis.
Wie früh muss ich anfangen?
Vier bis sechs Wochen vor dem Anlass. Weihnachten plant man im Oktober, nicht im Dezember.
Was bei Kampagnen am häufigsten schiefgeht
- Jede Woche posten, ohne zu wissen, wofür.
- Weihnachtsgrüße statt Angebot.
- Sieben Kanäle gleichzeitig, keiner richtig.
- Kein Ziel vorher, und hinterher weiß niemand, ob es geklappt hat.
Begriffe, kurz erklärt
- Kampagne
- Ein Vorhaben mit Ziel, Zeitraum und Budget.
- KPI
- Die Zahl, an der man den Erfolg erkennt.
- Anlass
- Der Grund, jetzt etwas zu sagen: Saison, Jubiläum, neue Leistung.
- Streuverlust
- Reichweite bei Leuten, die nie Kunden werden.
