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Werbung ohne Ergebnis

Problem · Werbung ohne Ergebnis

„Wir geben Geld für Werbung aus und wissen nicht, ob es etwas bringt.“

Anzeigen laufen, Rechnungen kommen, und auf die Frage „Was hat es gebracht?“ gibt es ein Achselzucken. Das ist kein Werbeproblem, sondern ein Messproblem – und es lässt sich in Tagen lösen, nicht in Monaten.

Mögliche Ursachen

Warum das passiert – vier verschiedene Gründe.

01

Es wird nichts gezählt

Klicks und Reichweite werden berichtet, Anfragen und Aufträge nicht. Dabei interessiert nur das Letzte. Ohne Zählung ist jede Entscheidung über das Budget ein Gefühl.

02

Die Anzeige holt die Falschen

Breite Suchbegriffe, Zielgruppe „alle in Schleswig-Holstein“, Anzeigen auf den eigenen Firmennamen. Es klickt, aber niemand, der kaufen wollte.

03

Die Zielseite verliert die Richtigen

Die Anzeige verspricht etwas, die Startseite redet über etwas anderes. Oder: lange Ladezeit am Handy, Formular mit neun Feldern. Der Klick war bezahlt, der Besucher ist weg.

04

Niemand steuert nach

Kampagne eingerichtet, nie wieder angefasst. Google und Meta optimieren dann auf das, was sie leicht bekommen: Klicks, nicht Kunden.

Was ich zuerst prüfe

So finde ich heraus, welche Ursache es bei euch ist.

  1. 01Die letzten drei Monatsrechnungen neben die Anfragen legen: Was hat eine Anfrage gekostet? Wenn das niemand sagen kann, ist es Ursache eins.
  2. 02Den Suchbegriffsbericht der Kampagne lesen: Wofür ist das Geld wirklich draufgegangen?
  3. 03Die Anzeige anklicken wie ein Kunde – am Handy. Passt die Seite zum Versprechen?
  4. 04Wann wurde die Kampagne zuletzt verändert? Steht im Änderungsverlauf.

Maßnahmen

Was helfen kann – und was eher nicht.

Kombination

Erst Tracking, dann vier Wochen laufen lassen, dann entscheiden: Kosten pro Anfrage gegen den Wert eines Auftrags. Danach wird abgeschaltet, umgebaut oder erhöht – aber nie mehr aus dem Bauch.

Häufige Fehler

Was ich oft sehe – und wovon ich abrate.

  • Budget erhöhen, weil es „gut läuft“ – gemessen in Klicks.
  • Den Erfolg von der Agentur beurteilen lassen, die auch die Anzeigen verkauft.
  • Die Kampagne nach zwei Wochen abbrechen, bevor es Daten gibt.
  • Fünf Kanäle gleichzeitig mit je 100 € – das reicht nirgends, um etwas zu lernen.

Video

Video · 2:20 · ⟨Platzhalter – hier läuft später ein kurzes Video von Justus⟩

Was eine Anfrage kosten darf – und wie du es in zehn Minuten ausrechnest

Die wichtigste Zahl im Marketing steht auf keiner Rechnung: Was darf eine Anfrage kosten? Man kommt in zehn Minuten drauf. Was ist ein Auftrag im Schnitt wert – nicht Umsatz, sondern das, was übrig bleibt. Wie viele Anfragen braucht es für einen Auftrag. Und wie viel davon wollt ihr für Werbung ausgeben. Drei Zahlen, eine Division, fertig. Danach kann man jede Kampagne beurteilen: Kostet eine Anfrage mehr als diese Zahl, wird umgebaut oder abgeschaltet. Kostet sie weniger, wird erhöht. Was nicht mehr geht: Klicks feiern.

Passender Case⟨Case zu diesem Problem folgt⟩Ausgangslage, Überlegung, Entscheidung, Ergebnis – auch kleine Projekte.
Justus Kornath
  1. 1Einordnen
  2. 2Kurz-Check
  3. 3Gespräch

Drei Fragen. Dann sage ich dir, was ich zuerst prüfen würde.

Kein Formular, keine E-Mail. Du bekommst zuerst etwas – meine Einschätzung.