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Social Media bringt nichts

Problem · Social Media bringt nichts

„Wir posten ständig, aber Social Media bringt nichts.“

Jede Woche ein Beitrag, achtzig Likes von Mitarbeitenden und Bekannten, null Anfragen. Das ist normal, wenn Social Media als Pflicht betrieben wird statt mit einem Zweck. Die Frage ist nicht „Wie posten wir mehr?“, sondern „Was soll am Ende passieren?“.

Mögliche Ursachen

Warum das passiert – vier verschiedene Gründe.

01

Es gibt kein Ziel, nur einen Kalender

Montag Teamfoto, Mittwoch Produkt, Freitag „Schönes Wochenende“. Niemand kann sagen, was ein Beitrag auslösen soll – Anfrage, Bewerbung, Wiedererkennung. Dann kann er auch nichts auslösen.

02

Der falsche Kanal für die falschen Leute

Ein Maschinenbauer sucht Einkäufer auf Instagram, ein Handwerksbetrieb sucht Azubis auf LinkedIn. Die Leute, die ihr erreichen wollt, sind woanders – oder nirgends, und dann hilft kein Posten.

03

Inhalte, die man sofort wegscrollt

Logo, Slogan, Stockfoto, „Wir sind stolz“. Was funktioniert, ist das Gegenteil: ein Mensch, der in dreißig Sekunden etwas erklärt, zeigt oder zugibt.

04

Reichweite ohne Weg zum Betrieb

Ein Beitrag wird fünftausendmal gesehen, aber es gibt keinen nächsten Schritt: kein Link, keine Seite, kein Angebot. Aufmerksamkeit verpufft.

Was ich zuerst prüfe

So finde ich heraus, welche Ursache es bei euch ist.

  1. 01Für jeden Kanal einen Satz: Was soll hier passieren – Anfrage, Bewerbung, Bekanntheit? Wenn der Satz fehlt, ist es Ursache eins.
  2. 02Die letzten zehn Beiträge ansehen: Wie viele zeigen einen Menschen, der etwas sagt?
  3. 03Wen wollt ihr erreichen – und auf welcher Plattform verbringt diese Person Zeit? Nachfragen, nicht raten.
  4. 04Zahlen der Website: Wie viele Besucher kommen über Social Media, und was tun sie dort?

Maßnahmen

Was helfen kann – und was eher nicht.

Kombination

Was oft zusammen funktioniert: ein Kanal statt vier, ein Format, das ihr durchhaltet, ein klares Ziel pro Kanal. Für Handwerk und Pflege meist Instagram mit kurzen Videos, für B2B LinkedIn über Personen. Alles andere einstellen – ein stiller Account ist besser als drei halbe.

Häufige Fehler

Was ich oft sehe – und wovon ich abrate.

  • Auf fünf Plattformen gleichzeitig dasselbe posten.
  • Likes als Erfolg verbuchen.
  • Den Content an eine Agentur geben, die euren Betrieb nie betreten hat.
  • Nach vier Wochen ohne Anfragen aufhören – oder nach zwölf Monaten ohne Anfragen weitermachen.

Video

Video · 2:10 · ⟨Platzhalter – hier läuft später ein kurzes Video von Justus⟩

Warum Posten allein nichts bringt – und was ich stattdessen mache

Die meisten Betriebe posten, weil man das heute so macht. Nicht, weil etwas passieren soll. Ich stelle deshalb nur eine Frage: Was soll ein Beitrag auslösen? Eine Anfrage, eine Bewerbung, dass man euch in der Region kennt? Wenn das klar ist, ist der Rest einfach. Ein Kanal, auf dem die Leute sind, die ihr meint. Ein Format, das ihr durchhaltet – bei den meisten ist das ein kurzes Video pro Woche, ein Mensch, ein Satz. Und ein Weg zurück zu euch: eine Seite, ein Angebot, eine Nummer. Likes zählen nicht. Anfragen zählen.

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Justus Kornath
  1. 1Einordnen
  2. 2Kurz-Check
  3. 3Gespräch

Drei Fragen. Dann sage ich dir, was ich zuerst prüfen würde.

Kein Formular, keine E-Mail. Du bekommst zuerst etwas – meine Einschätzung.