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Externe Marketingleitung

Zusammenarbeit

Externe Marketingleitung: Marketing in einer Hand – ohne eigene Stelle

Jemand, der euer Marketing verantwortet, entscheidet und selbst umsetzt – ohne Vollzeitstelle, ohne Agenturapparat. Für Unternehmen in Schleswig-Holstein mit zehn bis hundertfünfzig Mitarbeitenden, die Marketing bisher nebenbei gemacht haben. Was das ist, was es kostet, wo die Grenzen liegen.

Stand · Von Justus Kornath, Kiel

Was eine externe Marketingleitung macht

Das, was eine angestellte Marketingleitung auch tun würde – nur an festen Tagen im Monat statt an zweiundzwanzig: entscheiden, was gerade wichtig ist, dafür sorgen, dass es passiert, und einen großen Teil selbst machen.

Konkret heißt das bei mir:

  • Bestandsaufnahme: Was läuft, was kostet es, was bringt es. Alles auf einer Seite.
  • Prioritäten: drei Schwerpunkte für zwölf Monate, abgestimmt mit der Geschäftsführung. Der Rest wird gestrichen.
  • Umsetzung: Website, Texte, Video, Anzeigen, Google-Profil – was ich selbst mache, mache ich selbst.
  • Steuerung: Dienstleister, Budgets, Freigaben. Ihr habt einen Ansprechpartner, auch wenn Dritte beteiligt sind.
  • Zahlen: einmal im Monat ein Blatt mit dem, was zählt – Anfragen, Bewerbungen, Kosten pro Ergebnis.

Was ich nicht bin: eine Agentur, die ein Konzept abliefert und geht. Und kein Freelancer, der auf Zuruf umsetzt. Ich übernehme die Verantwortung dafür, dass das Marketing läuft – und sage, wenn etwas nicht läuft.

Für wen das passt – und für wen nicht

Es passt, wenn Marketing bei euch bisher die Geschäftsführung nebenbei gemacht hat oder eine Person ohne Zeit dafür. Wenn mehrere Dienstleister nebeneinander arbeiten und niemand das Ganze steuert. Wenn ihr wisst, dass etwas passieren muss, aber nicht, was zuerst. Typisch sind Betriebe mit zehn bis hundertfünfzig Mitarbeitenden: Handwerk, Produktion, Pflege, Dienstleistung – in Kiel, an der Küste, in ganz Schleswig-Holstein.

Es passt nicht, wenn ihr ein Marketingteam habt, das nur Kapazität braucht. Dann ist ein Freelancer günstiger. Es passt nicht, wenn ihr eine Kampagne mit großem Mediabudget und zehn Spezialisten braucht – dann eine Agentur, und ich koordiniere sie höchstens. Und es passt nicht, wenn die Geschäftsführung Marketing weiterhin selbst entscheiden will und jemanden sucht, der ausführt. Dann reden wir aneinander vorbei.

Was es kostet

Pauschal im Monat, ohne Stundenzettel. Die drei Stufen – Sparring, Partnerschaft, Marketingleitung – stehen mit Preisen unter Zusammenarbeit und Preise. Die Marketingleitung ist die intensivste davon.

Zur Einordnung: Eine angestellte Marketingleitung kostet mit Nebenkosten schnell einen fünfstelligen Betrag im Monat – und ist nach der Kündigung weg. Interim-Manager rechnen Tagessätze, die meist deutlich über tausend Euro liegen. Agenturen kalkulieren Stunden und Projekte, Steuerung kostet extra. Die Pauschale liegt dazwischen: planbar, kündbar, und sie enthält die Umsetzung, nicht nur das Denken.

Nicht enthalten sind Werbebudgets, Lizenzen und größere Produktionen wie ein Website-Relaunch oder mehrtägige Drehs. Die plane ich, ihr zahlt sie direkt – ohne Aufschlag.

Unterschied zu Agentur, Freelancer und Festanstellung

Agentur: Spezialwissen, Kapazität, Prozesse. Dafür ein Account-Manager zwischen euch und der Arbeit, Stundenabrechnung und das Interesse, euch mehr zu verkaufen. Gut für große Kampagnen, schlecht für die Frage, was ihr überhaupt braucht.

Freelancer: Setzt um, was ihr zuruft – günstig und schnell. Entscheidet aber nicht, was zuerst dran ist, und steuert keine anderen. Gut, wenn ihr wisst, was ihr wollt.

Festanstellung: Jemand ist da, jeden Tag. Teuer, und eine Person kann nicht Strategie, Video, Web und Ads gleichzeitig. Gut ab einer Größe, bei der Marketing ein Team braucht.

Externe Marketingleitung: Entscheidet und macht, an festen Tagen, mit dem Blick von außen. Nicht für alles die richtige Wahl – aber für die meisten Betriebe zwischen zehn und hundertfünfzig Leuten die, die zur Situation passt. Den ausführlichen Vergleich mit offengelegten Annahmen gibt es unter Vergleich.

Wie der Einstieg läuft

Kein Workshop, kein Konzept für zehntausend Euro. Die ersten dreißig Tage sind ein Test für beide Seiten:

  • Woche 1: Bestandsaufnahme. Alles, was läuft, mit Kosten auf einer Seite. Zahlen einrichten. Drei Gespräche: Geschäftsführung, Vertrieb, ein Kunde.
  • Woche 2: Streichliste und Prioritäten. Was fliegt, was bleibt, was zuerst. Ihr gebt frei.
  • Woche 3 und 4: Die erste Maßnahme geht live. Ein gemeinsames Board steht, auf dem ihr jeden Schritt seht.
  • Tag 30: Zwischenfazit. Passt es? Wenn nicht, sage ich das – und ihr auch. Dann hört es ohne Diskussion auf.

Danach läuft es monatlich: feste Tage, ein Blatt mit Zahlen, Entscheidungen in einem kurzen Termin mit der Geschäftsführung.

Was ich nicht mache

Ich verspreche keine Rankings, keine Reichweiten und keine Bewerberzahlen – das kann niemand seriös. Ich übernehme keine Mandate, bei denen ich glaube, dass sich das Geld nicht lohnt; das sage ich im Erstgespräch. Ich arbeite nicht für zwei direkte Wettbewerber gleichzeitig. Und ich bin nicht die zusätzliche Kapazität für ein bestehendes Marketingteam – dafür gibt es bessere und günstigere Wege.

Häufige Fragen

Was Geschäftsführer mich dazu fragen.

Wie viele Tage im Monat seid ihr da?

Das hängt von der Stufe ab: feste Tage im Monat, vor Ort oder remote, plus Erreichbarkeit dazwischen – wie schnell, steht ehrlich auf der Seite zu meinen Grenzen. Dreh- und Workshop-Tage kommen dazu, wenn sie anstehen.

Wem gehört, was entsteht?

Euch. Konten, Zugänge, Texte, Videos, Rohmaterial. Wenn die Zusammenarbeit endet, nehmt ihr alles mit.

Wie schnell sieht man etwas?

Die erste Maßnahme geht in den ersten dreißig Tagen live. Ob sie wirkt, zeigen die Zahlen nach sechs bis zwölf Wochen – je nach Maßnahme. Alles andere wäre ein Versprechen, das ich nicht halten kann.

Was ist, wenn wir schon eine Agentur haben?

Dann bleibt sie, wenn sie gut ist – und ich steuere sie. Oft stellt sich heraus, dass ein Teil der Leistung günstiger im Haus oder bei mir entsteht. Das entscheidet ihr mit Zahlen, nicht ich.

Wie lange bindet man sich?

Das Zwischenfazit an Tag 30 ist der Ausstieg für beide Seiten. Danach gilt die Laufzeit der Stufe: Sparring monatlich kündbar, Partnerschaft und Marketingleitung mindestens sechs Monate – weil Ziele Zeit brauchen und ich keine halben Sachen anfange.

Justus Kornath
  1. 1Einordnen
  2. 2Kurz-Check
  3. 3Gespräch

Drei Fragen. Dann sage ich dir, was ich zuerst prüfen würde.

Kein Formular, keine E-Mail. Du bekommst zuerst etwas – meine Einschätzung.