Justus.Marketing
Was ich nicht kann

Ehrlich

Was ich nicht leisten kann – und was nur mit der Marketingleitung geht

Bevor wir zusammenarbeiten, sollst du wissen, wo meine Grenzen liegen. Ich bin eine Person, kein Apparat. Das ist der Vorteil – und an einigen Stellen die Grenze. Hier steht beides, je Stufe, ohne Kleingedrucktes.

Stand · Von Justus Kornath, Kiel

Erreichbarkeit: nicht rund um die Uhr

Ich bin nicht 24 Stunden erreichbar, in keiner Stufe. Ich arbeite an festen Tagen für feste Kunden; dazwischen lese ich Nachrichten, antworte aber nicht sofort. Was du erwarten kannst:

  • Sparring: Antwort innerhalb von zwei Werktagen. Fester Termin alle zwei Wochen, kurze Fragen zwischendurch per Nachricht – aber keine Umsetzung und kein Anruf am Sonntag.
  • Partnerschaft: Antwort innerhalb eines Werktags. Feste Arbeitstage im Monat, dazwischen kurze Wege per Nachricht.
  • Marketingleitung: Antwort am selben Werktag. Bei laufenden Kampagnen eine Nummer, unter der ich auch kurzfristig erreichbar bin – für Notfälle, nicht für Nachfragen.

Urlaub kündige ich mindestens vier Wochen vorher an. Für laufende Kampagnen gibt es in der Zeit eine Vertretung aus meinem Netzwerk – in der Marketingleitung; bei Sparring und Partnerschaft nicht.

Was es nur mit der Marketingleitung gibt

  • Verantwortung für das Ganze: Jahresplan, Budget, Steuerung aller Dienstleister. In den kleineren Stufen bleibt die Steuerung bei euch.
  • Regelmäßig vor Ort, nicht nur bei Dreh- und Workshop-Tagen.
  • Vertretung bei Urlaub und Krankheit für laufende Kampagnen.
  • Teilnahme an Geschäftsführungs- oder Vertriebsrunden, wenn Marketing dort entschieden wird.
  • Bewerbungen von Dienstleistern und Mitarbeitenden fürs Marketing mit bewerten.
  • Eine Reaktion am selben Werktag.

Das ist keine Verkaufsstaffel, sondern Kapazität: Die Marketingleitung bekommt mehr Tage, deshalb kann sie mehr tragen.

Was ich grundsätzlich nicht mache

  • Keine Versprechen über Rankings, Reichweiten oder Bewerberzahlen. Wer das verspricht, lügt oder rät.
  • Keine Mandate, bei denen ich glaube, dass sich das Geld nicht lohnt. Das sage ich im Erstgespräch – auch wenn ich den Auftrag damit verliere.
  • Keine zwei direkten Wettbewerber gleichzeitig.
  • Keine Kampagnen mit großen Mediabudgets über viele Kanäle und Länder. Dafür braucht es ein Team; ich hole es dazu und steuere, aber ich bin es nicht.
  • Keine Tagesaufgaben: Giveaways bestellen, Newsletter wöchentlich verschicken, Social-Media-Kommentare beantworten. Das gehört ins Haus; ich richte es ein und zeige, wie es geht.
  • Kein Vertrieb. Marketing bringt Anfragen; wer anruft, Angebote schreibt und abschließt, seid ihr.
  • Keine Aufgaben, die Spezialisten brauchen und ich nur halb kann: Rechtstexte, Pressearbeit, Markenrecht, komplexe Shop-Systeme. Dafür habe ich Partner.

Was in Sparring und Partnerschaft nicht drin ist

Sparring heißt: Ihr macht, ich denke mit. Nicht drin: Umsetzung durch mich, Steuerung eurer Dienstleister, Erreichbarkeit zwischen den Terminen über kurze Fragen hinaus. Wenn aus dem Sparring regelmäßig Aufgaben für mich werden, ist es Partnerschaft.

Partnerschaft heißt: Ich entwickle, priorisiere und setze einen Teil um. Nicht drin: Verantwortung für das gesamte Budget und alle Dienstleister, Vertretung im Urlaub, Reaktion am selben Tag, Sitz in euren Führungsrunden. Größere Produktionen – Relaunch, mehrtägige Drehs – sind in keiner Stufe enthalten; sie werden vorher als Projekt mit Festpreis geplant.

Wie viele Kunden ich gleichzeitig betreue

Begrenzt – sonst wäre ich eine Agentur. Eine Marketingleitung braucht Tage, die ich nur einmal vergeben kann; deshalb nehme ich davon nur wenige parallel an. Wenn ich voll bin, sage ich es und nenne einen Zeitpunkt oder jemanden, der es stattdessen macht.

Warum das hier steht

Weil ich im Erstgespräch immer gefragt werde, ob ich „auch mal schnell“ erreichbar bin – und die ehrliche Antwort niemanden überrascht, wenn er sie vorher gelesen hat. Ich würde lieber einen Auftrag nicht bekommen, als ihn mit falschen Erwartungen anzufangen. Alles, was hier steht, steht so auch im Angebot.

Häufige Fragen

Was Geschäftsführer mich dazu fragen.

Was passiert, wenn ich dich dringend brauche und du nicht erreichbar bist?

In der Marketingleitung gibt es dafür die Nummer für Notfälle. In den anderen Stufen: Nachricht schreiben, ich melde mich innerhalb der genannten Frist. Wirkliche Notfälle im Marketing sind selten – meistens ist es ein Wunsch nach Rückmeldung, und der kann einen Tag warten.

Kannst du mehr Tage machen, wenn es nötig ist?

Innerhalb der Partnerschaft und Marketingleitung ja, nach Absprache und mit Aufschlag, solange es zu meiner Auslastung passt. Dauerhaft mehr heißt: nächste Stufe oder jemand im Haus dazu.

Wechsel zwischen den Stufen – geht das jederzeit?

Nach oben jederzeit zum nächsten Monat. Nach unten zum Ende der Mindestlaufzeit. Beides besprechen wir, bevor es nötig wird.

Arbeitest du mit Agenturen zusammen oder gegen sie?

Mit. Wenn eure Agentur gut ist, bleibt sie, und ich steuere sie. Ich hole Spezialisten dazu, wenn ich etwas nicht gut genug kann – und sage euch vorher, was das kostet.

Justus Kornath
  1. 1Einordnen
  2. 2Kurz-Check
  3. 3Gespräch

Drei Fragen. Dann sage ich dir, was ich zuerst prüfen würde.

Kein Formular, keine E-Mail. Du bekommst zuerst etwas – meine Einschätzung.